Über Zoom

Wir beleuchten blinde Flecken in der gesellschaftspolitische Debatte. Welche Blickwinkel haben herkömmliche Medien verpasst?

Unsere Gesellschaft ist interessengesteuert. Das Interesse unabhängiger Medien ist das Darstellen von Zusammenhängen und die Aufklärung der BürgerInnen. Demokratien brauchen informierte Wähler und Wählerinnen um gesunde politische Prozesse zu gewährleisten.

Durch transparente und intransparente finanzielle Verzahnung von Politik und Medien kommt es zu einer getönter Berichterstattung und im schlimmsten Fall zu einer Berichterstattung, die nicht aufklärt sondern verdunkelt.

Wo schauen Medien nicht hin? Wo wollen sie nicht hinschauen?

Wir füllen die Lücke. Wir bauen auf Fakten.


Code of Conduct

Wir halten uns an die journalistische Sorgfaltspflicht. Ungesicherte Informationen werden nicht weitergegeben. Nicht nur die Information selbst wird dabei von uns begutachtet sondern auch die Quelle. Welches Motiv könnte sie haben? Was gibt sie bekannt und was verschweigt sie unter Umständen? Nur wenn diese Frage geklärt ist, können wir die Information auch in Kontext setzen.

Zoom läßt sich nicht instrumentalisieren.

Wie gehen wir mit Informationen um und wie bauen wir unsere Recherchen auf?

Schlussfolgerungen dürfen nicht normativ sein. Wie zum Beispiel: „Die Politik der Partei verschlechtert unsere Gesellschaft.“

Faktenanalysen dürfen nicht in vagen Vorhersagen münden.

Schlussfolgerungen sollten kontrovers sein - im Sinne von nicht allgemein anerkannt und damit berichtenswert.

Die Recherchen sollten relevant sein. Es muss von Bedeutung sein, ob sie wahr sind oder unwahr.

Recherchen sollten vor allem für Österreich von Bedeutung sein.

Die Fakten und die Recherchen um die Fakten sollten für viele Menschen im deutschen Sprachraum von Bedeutung sein.

Werden uns von einer Quelle Informationen zugetragen, erbitten wir Auskunft aus welchem Umfeld diese Information stammen und wie sie sich manifestieren. Wir überprüfen dann mit herkömmlichen journalistischen Recherchemittel wie konsistent die Information ist. Wenn die Quelle unbekannt ist, gehen wir diesen Prozess vernunftgeleitet nach besten Wissen und Gewissen durch.

Für die Leser und Leserinnen muss nachvollziehbar sein, auf welchen Informationen, Recherchen und Fakten unsere Analysen bauen.

Alle Behauptungen, Zitate, Bilder, die von uns übernommen werden, sind auf ihre Herkunft überprüft.

Personen oder Organisationen, über die Recherchen veröffentlicht werden, werden von uns vorab kontaktiert. Ihnen wird die Möglichkeit eingeräumt eine Meinungsäusserung oder eine Entgegnung einzubringen.

Als Beleg erster Ordnung um ein Faktum zu belegen, werden solche angeführt, die für die Allgemeinheit einsehbar sind.

Wenn dies nicht möglich ist, sollten glaubwürdige Experten den Wahrheitsgehalt belegen.

Schlussfolgerungen müssen konsistent begründet werden.

Jeder Bericht baut auf Recherchen, die zum jeweiligen Stand der Zeit möglich sind. Sollten später weitere Informationen zugänglich werden, werden sie mit zeitlichem Vermerk in die Recherche eingebaut. Sollten Recherchefehler offenbar werden, werden sie kenntlich gemacht und ausgebessert.