Martin Ho will nicht mit Cannabis in Verbindung gebracht werden - © leisure communications/Christian Jobst

Mitteilung gemäß § 8a Absatz 5 Mediengesetz

Auf Antrag von Herrn Anh Tuan Ho, der in der Öffentlichkeit als Martin Ho bekannt ist, veröffentlicht Zoom folgende Mitteilung des Landesgerichts für Strafsachen Wien.


Am 22. Juli 2019 wurden auf der Website zoom.institute im Rahmen eines Artikels mit dem Titel 'Das Bro-Netzwerk", in welchem ein Netzwerk zwischen Sebastian Kurz, dem Bundesparteiobmann der neuen Volkspartei (ÖVP) und dem Szene-Gastronomen Martin Ho behauptet wird, im Rahmen dessen exklusive Partys gefeiert, Staatsaufträge vergeben und zu Empfängen von Regierungschefs eingeladen werden würde, über Martin Ho die ehrenrührigen Behauptungen erhoben, dieser hätte im Spätsommer 2018 selbst Cannabis konsumiert und gäbe es Fotos, wonach Sebastian Kurz in einem der Lokale des Martin Ho Kokain konsumiert habe.

Martin Ho hat wegen dieser Behauptungen beim Landesgericht für Strafsachen Wien Entschädigungsantrag nach § 6 Absatz 1 Mediengesetz wegen übler Nachrede gestellt. Das Verfahren ist zu Aktenzeichen 091 Hv 52/19m anhängig.

Landesgericht für Strafsachen Wien
1080 Wien, Landesgerichtsstraße 11
Gerichtsabteilung 40, am 6. August

Update 26. August 23:55 Uhr: In der ursprünglichen Version stand "Szene-Gastronemen" sowie "Martin Ha". Zoom hat diese Tippfehler ausgebessert, obwohl der erste Fehler aus dem Originalbeschluss des Landesgerichts übernommen wurde.