Kommentar

Zoom schließt eine Lücke

Die aktuelle Krise im Journalismus bedroht unabhängige Medien als „Vierte Gewalt“ im Staat.


Neue Technologien führen zu einem Strukturwandel der Medienlandschaft. Die von den etablierten Verlagen entwickelten Geschäftsmodelle sind nicht nachhaltig und zu sehr von Interessenkonflikten geprägt.

Publizistische Außenseiter wie der Youtuber Rezo oder der Ibiza-Aufdecker Gert Schmidt erlangen eine große Reichweite, weil sie Lücken füllen. Sie können allerdings häufig die gebotenen Qualitätsstandards nicht erfüllen.

Der derzeitige Medienmarkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist gesellschaftspolitisch stark konservativ und wirtschaftspolitisch an den Interessen von Konzernen und deren Eigentümern orientiert.

Regierungen und einzelne Politiker halten sich Medien mit Inseratendeals an der kurzen Leine, statt eine plurale Medienlandschaft mit ausreichend Presseförderung zu finanzieren.

Zoom probiert daher etwas Neues. Wir starten zur Nationalratswahl in Österreich mit Themen, über die in Wiener Medienkreisen nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird.

Ob Zoom ein langfristiges Projekt wird, das mit tiefgehenden Recherchen und fundierten Analysen einen Unterschied macht, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden. Zunächst stellen wir - wie bei Startups üblich - ein Minimal Viable Product vor. In der Rubrik Spinwatch beleuchten wir die Meinungsmacher der Republik. Unsere mehrteilige Recherche über Sebastian Kurz und Martin Ho hat uns Monate beschäftigt und an Orte geführt, von denen viele Journalistinnen und Journalisten bisher gerade einmal gehört haben.

Wenn du Zoom unterstützen willst, kannst du unseren Newsletter abonnieren, uns auf Twitter folgen und via Paypal oder Kreditkarte oder Bitcoin spenden. Wenn du Anregungen, Ideen für Recherchen oder spannende Informationen hast, schreib an [email protected] Wir freuen uns über eure Unterstützung!

Please Donate To Bitcoin Address: [[address]]

Donation of [[value]] BTC Received. Thank You.
[[error]]